Introduction

Eine Website für Selbsthilfegruppen

Das Selbsthilfebüro in Karlsruhe unterstützt Ihre Selbsthilfegruppe ab sofort bei der Umsetzung einer Website.

Eine Website für Selbsthilfegruppen

Das Selbsthilfebüro in Karlsruhe unterstützt Ihre Selbsthilfegruppe ab sofort bei der Umsetzung einer Website.

Inhaltsverzeichnis

Wie finden neue Interessenten klassischerweise zu Ihnen?

Beim Gründen und „im laufenden Betrieb“ einer Selbsthilfegruppe haben Sie üblicherweise eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Sie neue Interessierte für Ihre Gruppe finden:

  • Betroffene vernetzen sich untereinander, bspw. durch einen Klinikaufenthalt
  • Interessenten werden vermittelt, bspw. durch das Selbsthilfebüro, die Krankenkasse, Ärzte und Praxen
  • Durch aktive Öffentlichkeitsarbeit (Flyer, Veranstaltung, Empfehlung)
  • Ein*e Interessent*in googelt das Thema

Hand aufs Herz – würden Sie heutzutage nicht auch erst nach einer Selbsthilfegruppe googeln, wenn Sie auf die Idee kommen?

Das Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum führt ein Verzeichnis von Selbsthilfegruppen und vermittelt gerne Kontakte – dennoch sollten Sie in Erwägung ziehen, eine eigene Website aufzubauen.

Was sind die Vorteile einer eigenen Website zusätzlich zu unserem Gruppen-Verzeichnis?

  1. Interessierte finden Sie leichter und direkter
  2. Sie können die Hemmschwelle für potentielle Teilnehmer*innen senken
  3. Eine Website lässt sich gegenüber einem Flyer jederzeit erweitern (bspw. durch zusätzliche Informationen, neue Termine) oder korrigieren (bei Fehlern, neuen Ansprechpartner*innen etc.)
  4. Sie leisten aktive Sichtbarkeit für Ihr Gruppenthema und betreiben Öffentlichkeitsarbeit

Was sind die Herausforderungen bei einer eigenen Website? Wie werden diese gelöst?

Vielleicht verbinden Sie das Thema Website mit Hürden, auf die wir gleich im Einzelnen eingehen und im Selbsthilfebüro zusammen mit unseren Partnern Lösungen anbieten.

Insbesondere technisch weniger versierte Nutzer*innen scheuen den organisatorischen Aufwand, fürchten zusätzlichen Wartungsaufwand oder wissen zu wenig über die Kosten, die entstehen.

Vieles an rechtlichen Anforderungen (DSGVO, Impressumspflicht) können nur von Expert*innen beurteilt werden und manchmal gibt es auch keine pauschale Lösung. Eine kleine Gruppe benötigt weniger Aufwand als eine Gruppe, die sich zusätzlich in Vereinsform organisiert.

Wir halten fest: Die Website sollte aktuell sein und gepflegt werden(z.B. Termine, Ansprechpartner*in), sie benötigt möglicherweise technischen Wartungsaufwand (Updates der Website-Software, „CMS“) und sie kostet zusätzliches Geld.

Es ist alles nicht so schlimm, wie es sich vielleicht erst anhört. Mit einem preiswerten Website-Baukasten können Sie ganz einfach starten. Sie erhalten bei der Auswahl und Inbetriebnahme Unterstützung durch das Selbsthilfebüro. Über Finanzierungsmöglichkeiten können Sie sich im Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum beraten lassen.

In manchen Fällen haben Sie auch eigene Expert*innen im Kreis der Selbsthilfegruppe oder im Bekanntenkreis bis hin zu Kontakten zu einer Agentur. Auch hier ist es möglich, sich über Finanzierungsmöglichkeiten im Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum beraten lassen.

Welche Schritte kommen auf mich zu, wenn ich eine Website für meine Selbsthilfegruppe erstellen will?

Die 5 wesentlichen Schritte sind:

  1. Die Domain (Internet-Adresse) buchen, z.B. www.shg-anonyme-briefmarkensammler.de
  2. Das passende Webhosting-Paket buchen (das ist der Speicherplatz für die Website)
  3. Ein Website-CMS oder Website-Baukasten einrichten. Oder von einem*r Expert*in einrichten lassen.
  4. Die neue Website mit Inhalten befüllen, bspw. „Über uns“, Termine, Impressum
  5. Danach: Kontinuierliche Pflege, z.B. Aktualisierung der Termine

Wenn Sie bereits im Vorfeld einen Informations-Flyer für Ihre Gruppe erarbeitet haben, dann müssen Sie gar nicht bei null anfangen, sondern können die Texte und Informationen als Basis für Ihre Website nehmen.

Welche Informationen könnte ich auf die Website meiner Selbsthilfegruppe schreiben?

Ihre Website kann und sollte verschiedene Funktionen erfüllen. Wie so oft zählt der erste Eindruck, auch digital! So, wie Sie im persönlichen Gespräch für Ihre Gruppe „werben“, so können Sie auch digital vorgehen.

Ihre Website sollte deshalb nicht nur ansprechend und sympathisch aussehen, um einen freundlichen Eindruck zu vermitteln. Es sollte auch möglich sein, einfach Kontakt aufzunehmen oder Fragen und Unsicherheiten im Vorfeld beantworten.

Mögliche Fragen von Interessierten:

  1. Bin ich hier richtig?
  2. Wie ist der Ablauf?
  3. Wann finden die Treffen statt (Habe ich überhaupt Zeit)?
  4. Wird es mir etwas bringen?

Auf diese Fragen können Sie jeweils beim Formulieren der Texte Rücksicht nehmen. Nehmen Sie Hürden, entkräften Sie Bedenken. Beantworten Sie, wenn möglich, diese Fragen bereits auf einem Flyer oder Ihrer Website und nicht erst nach der Kontaktaufnahme.

Checkliste für Ihre Website

  1. Ein Willkommenstext mit einem Steckbrief bzw. Informationen zur Selbsthilfegruppe (Zweck, Gründungsdatum, Regeln)
  2. Einfache Kontaktmöglichkeiten (Telefon, E-Mail und/oder Kontaktformular)
  3. Informationen zum Ablauf der Treffen (Bin ich hier richtig?)
  4. Termine der Treffen, zusätzliche Veranstaltungen (Wann / Wo muss ich hin?)
  5. Weiterführende Informationen zum Thema (Für Angehörige)
  6. Gegebenenfalls:  Pressestimmen / Öffentlichkeitsarbeit
  7. Gegebenenfalls: Bilder / Impressionen (sofern gewünscht)
  8. Gegebenenfalls: Impressum (nicht immer benötigt, bspw. bei sensiblen Themen und ohne Verein. Mehr dazu auf direkte Nachfrage)

Siehe auch: Beispielwebsite NAKOS https://www.nakos.de/beispiel-homepage/


Kontakt und weitere Informationen:
Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum
Michael Böser, Esther Gräfenecker, Tanja Henkenhaf, Alexander Walther
Tel.: 0721 / 912 30 – 25
Fax: 0721 / 912 30 – 52
E-Mail: selbsthilfe@paritaet-ka.de

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