Jahrestreffen „Wohnen für Hilfe“ beim Schirmherrn Dr. Frank Mentrup am 13. Februar 2026

Am 13.02.2026 kamen wir zum Jahrestreffen des Projekts „Wohnen für Hilfe“ zusammen, eine Gelegenheit gemeinsam zurückzublicken, Erfahrungen zu teilen und die Entwicklung unserer Wohnpartnerschaften zu würdigen. 

Die Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup statt. Mit dabei waren Peter Kohm, Geschäftsführer der Paritätischen Sozialdienste, Michael Postert, Geschäftsführer des Studierendenwerk Karlsruhe, die Projektkoordinatorinnen Maike Sommer, Tanja Henkenhaf und Panajoti Koça von „Wohnen für Hilfe“. Auch Simone Papamichail von den Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften war gemeinsam mit einer aktuell bestehenden inklusiven Wohnpartnerschaft vertreten. Zur Veranstaltung wurde auch ein Bericht in der Karlsruher Stadtzeitung veröffentlicht.

Besonders eindrucksvoll war der Einblick in das alltägliche Miteinander dieser inklusiven Wohngemeinschaft. Die persönlichen Berichte machten deutlich, wie authentisch und bereichernd das gemeinschaftliche Leben ist. Studierende und Menschen mit Behinderung wohnen hier unter einem Dach, begleitet von Fachkräften, wo Unterstützung notwendig ist. Beim Jahrestreffen wurde spürbar, wie selbstverständlich dieses Zusammenleben geworden ist und wie tragfähig diese Art des Wohnens ist. 

Zentral bleibt für uns der Leitgedanke „Hilfe statt Miete“: Studierende übernehmen im Alltag kleinere Unterstützungsleistungen, verbringen Zeit miteinander oder helfen bei Erledigungen und zahlen dafür in der Regel lediglich die Nebenkosten. Pflegeleistungen sind klar ausgeschlossen. Im Fokus stehen Verlässlichkeit, gegenseitiger Respekt und ein Miteinander auf Augenhöhe. 

Die wachsende Zahl an Anfragen von Studierenden aus dem In- und Ausland sowie zunehmend auch von Auszubildenden zeigt uns, dass gemeinschaftliche Wohnmodelle immer mehr an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig steigt das Interesse von Seniorinnen und Senioren sowie Familien, die sich punktuelle Unterstützung und Gesellschaft wünschen, ohne auf umfassende Pflege angewiesen zu sein. 

Für uns als Koordinatorinnen heißt das: sorgfältige Auswahlverfahren, intensive Vorgespräche, passgenaues Matching und eine kontinuierliche Begleitung während der gesamten Wohnzeit. Das Jahrestreffen hat uns erneut bestärkt, diesen Weg engagiert weiterzugehen. 

Mit Dankbarkeit schauen wir auf das bisher Erreichte und sehen in jeder neuen Wohnpartnerschaft eine weitere Möglichkeit, Solidarität, Teilhabe und generationenübergreifendes Miteinander in unserer Stadt zu fördern.

Wohnen für Hilfe / Wohnpartnerschaft

Kontakt

Maike Sommer, Panajoti Koça, Tanja Henkenhaf
Tel.: 0721 / 912 30 – 70
Fax: 0721 / 912 30 – 52
E-Mail: wohnen@paritaet-ka.de
Facebook: www.fb.com/wfh.karlsruhe
Instagram: www.instagram.com/wohnen_fuer_hilfe_karlsruhe

Sprechzeiten

Telefonische Erreichbarkeit i.d.R.:
montags von 8 bis 15 Uhr
mittwochs von 8 bis 15 Uhr