Wahl der Selbsthilfe-Vertreter im Vergabegremium 2019

Sehr geehrte Engagierte in der Selbsthilfe,

wie bereits im Schreiben vom 18. Oktober dargestellt, sind wir beauftragt demokratische Strukturen in der Selbsthilfe zu befördern und tragfähige Arbeitsstrukturen aufzubauen.

Hierzu bedarf es der Bearbeitung zweier Handlungsstränge:

  • Aufbau eines interdisziplinären Arbeitsgremiums für die Selbsthilfe in Stadt- u. Landkreis Karlsruhe. Wir planen und schlagen eine „Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Selbsthilfe“ vor. Hier sollen Engagierte aus den aktiven Selbsthilfegruppen sowie Kooperationspartner aus den Bereichen Gesundheit und Sozialwesen regelmäßig mehrmals im Jahr zusammen kommen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in einem gesonderten Schreiben.
  • Wahl der Selbsthilfegruppen-Vertreter für das Vergabegremium der Fördergemeinschaft der Gesetzlichen Krankenkassen zur Pauschalförderung.

Im ersten Schritt werden sowohl Kandidatur als auch Wahl der Selbsthilfe-Vertreter in das Vergabegremium zur Pauschalförderung der antragsberechtigten Selbsthilfegruppen in Stadt- und Landkreis ermöglicht.

Wahl der Selbsthilfegruppen-Vertreter für das Vergabegremium der Fördergemeinschaft der Gesetzlichen Krankenkassen zur Pauschalförderung der antragsstellenden Selbsthilfegruppen

Für das Vergabegremium sind insgesamt 2 Vertreter sowie 2 Stellvertreter durch die stimmberechtigten Selbsthilfegruppen zu wählen:

  • je 1 Vertreter der Selbsthilfegruppen mit Schwerpunkt Körperliche Erkrankungen/Behinderung + 1 Stellvertreter im Falle kurzfristiger Verhinderung und
  • je 1 Vertreter der Selbsthilfegruppen mit Schwerpunkt Psychische Erkrankungen/Suchterkrankungen + 1 Stellvertreter im Falle kurzfristiger Verhinderung

Die Wahl der beiden Vertreter und Stellvertreter der Selbsthilfegruppen für das Vergabegremium erfolgt zunächst für das Förderjahr und damit verbunden für die Vergabesitzung 2019 (siehe oben).

Die Selbsthilfe-Vertreter wie auch die Vertreter der Selbsthilfekontaktstellen haben eine beratende Funktion im Vergabegremium. Die Entscheidung über die Höhe der bewilligten Fördermittel obliegt den Vertretern der Gesetzlichen Kassen der Fördergemeinschaft für die Region Mittlerer Oberrhein. Nach Ablauf der Antragsfrist zum 31. März des laufenden Jahres übersendet die Federführung der GKV-Fördergemeinschaft i.d.R. bis Mitte April die Anträge sowohl an die Selbsthilfekontaktstellen Karlsruhe und Rastatt als auch an die demokratisch legitimierten Selbsthilfe-Vertreter im Vergabegremium.

Die Tätigkeit der Selbsthilfe-Vertreter im Vergabegremium umfasst:

  • Die Prüfung der eingegangenen Förderanträge und evtl. hieraus resultierende Fragen je nach Fragestellung an die Federführung, das Selbsthilfebüro oder direkt an die antragsstellenden Gruppen zu richten.
  • Das Einbringen der Perspektive der Selbsthilfegruppen in das Vergabegremium und die hierbei geführten beratenden Gespräche.
  • Die Mitwirkung/beratende Tätigkeit bei der Vergabesitzung am 08. Mai 2019 im Landratsamt Rastatt.

Das Wahlprocedere gestaltet sich wie folgt

  • Jede wahlberechtigte Selbsthilfegruppe hat 2 Stimmen:
    • 1 Stimme für 1 Vertreter der Selbsthilfegruppen mit Schwerpunkt körperliche Erkrankungen/Behinderung
    • 1 Stimme für 1 Vertreter der Selbsthilfegruppen mit Schwerpunkt Psychische Erkrankungen/Suchterkrankungen
  • Die Wahl erfolgt online über ‚lamapool‘ in anonymisierter Form.
  • Der Kandidat mit der höchsten Stimmzahl gilt als gewählt für seinen Vertretungsschwerpunkt (siehe oben ‚Wahl der SHG-Vertreter‘).
  • Der Kandidat mit der zweithöchsten Stimmzahl gilt als gewählt als Stellvertreter für seinen Vertretungsschwerpunkt (siehe oben ‚Wahl der SHG-Vertreter‘).

Wenn Sie Fragen zu Kandidatur, Tätigkeit im Vergabegremium oder Wahlprocedere haben, so können Sie sich jederzeit an das Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum wenden. Wir informieren Sie gerne!

Diese Informationen zur Kandidatur und zur Wahl können Sie auch im hier verlinkten PDF (280 kB) nachlesen.

Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum
Michael Böser, Tel.: 0721 / 912 30 - 25
Elke Vienken, Tel.: 0721 / 912 30 -53
Fax: 0721 / 912 30 - 52
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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