Stadtwerke Ettlingen und Paritätische Sozialdienste setzen auf sauberen Erdgas-Antrieb bei „Essen auf Rädern“

Erstellt: Mittwoch, 30. Januar 2019

Drei neue Erdgas-Fahrzeuge bereichern die „Essen auf Rädern“-Flotte der Paritätischen Sozialdienste. Die Anschaffung wurde von den Stadtwerken Ettlingen (SWE) mit insgesamt 6000 Euro unterstützt.

SWE-Geschäftsführer Eberhard Oehler, der in seinem Unternehmen sehr gute Erfahrungen mit Erdgasfahrzeugen gesammelt hat, ist überzeugt: „Für uns ist es schlicht ein Gebot der Vernunft, innerstädtische Kurzstrecken möglichst emissionsarm zurückzulegen.“ Denn der Erdgasantrieb senkt durch seinen geringen Stickoxid- und Feinstaubausstoß die Luftbelastung erheblich. Auch Johannes Arnold, Oberbürgermeister von Ettlingen und Aufsichtsratsvorsitzender der SWE, begrüßt die Unterstützung für die Paritätischen Sozialdienste Karlsruhe nachdrücklich „Diese Erdgasfahrzeuge sind eine praxisorientierte ökologische Alternative zu den herkömmlichen Fahrzeugen.“ Mit einer Tankfüllung Erdgas haben die Fahrzeuge eine Reichweite von rund 300 Kilometern und ersetzen drei konventionelle Lieferwagen.

Ein zusätzlicher positiver Effekt für die Kundinnen und Kunden von Essen auf Rädern ist ein ermäßigter Steuersatz für den Kraftstoff Erdgas bis 2024. Das wirkt sich auch auf die Preiskalkulation aus.

Eberhard Oehler, Johannes Arnold und Peter Kohm mit einem erdgasbetriebenen Skoda CitigoEberhard Oehler, SWE-Geschäftsführer, Johannes Arnold, Oberbürgermeister von Ettlingen und Peter Kohm, Geschäftsführer der Paritätischen Sozialdienste, bei der Übergabe eines neuen erdgasbetriebenen Skoda Citigo

Die neuen Fahrzeuge beliefern täglich im Schnitt 126 Seniorinnen und Senioren in Karlsruhe und in den im Süd-Osten angrenzenden Gemeinden wie etwa Busenbach und Reichenbach. Gerade in Wohngebieten mit einer ausgedünnten Infrastruktur fällt es schwer, sich selbst gut zu versorgen, wenn Krankheit oder Alter die eigene Mobilität und Selbstständigkeit einschränken. Essen auf Rädern trägt dazu bei, auch im hohen Alter gut versorgt zu Hause leben zu können. Eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung ist neben ausreichend Bewegung und sozialen Kontakten zusätzlich die beste Demenzprophylaxe.

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