Aktuelles

Ehrenamtliche gesucht! Begleitet zu Hause leben – Besuchsdienst bei Seniorinnen und Senioren

Erstellt: Dienstag, 30. Oktober 2018

Nach einem Sturz sind Senior/innen häufig unsicher. Um weitere Stürze zu vermeiden, werden sie vorsichtig, zu vorsichtig. Sie gehen weniger raus und ziehen sich mit der Zeit aus einem aktiven Leben zurück. Dabei wäre es wichtig, weiterhin spazieren zu gehen, einen Stadtbummel zu machen, im Café am sozialen Leben teilzunehmen.

Senior/innen, die in ihrer Mobilität bereits sehr eingeschränkt sind, verbringen oft die meiste Zeit ihres Tages alleine zuhause. Der Partner/die Partnerin sind verstorben, Kinder und Enkel sind berufstätig, wohnen weit weg. Der Bekanntenkreis verringert sich durch Krankheit und Tod zunehmend. Fernseher oder Radio sind die einzigen Kontakte nach außen, sofern nicht ein Pflegedienst kurz vorbeischaut.

Manche pflegebedürftig gewordenen Senior/innen wohnen gemeinsam mit Partner/Partnerin oder ihrer Familie unter einem Dach. Nicht nur die Sorge um die Pflegebedürftigen belastet die Familienangehörigen. Auch eine ständig notwendige Präsenz strengt an. Um beruhigt eigenen Angelegenheiten nachgehen zu können oder sich eine Auszeit zu nehmen, wäre die Sicherheit einer zuverlässigen Betreuung hilfreich.

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Veranstaltungsrückblick: Psychische Erkrankungen in Familien und Partnerschaft – Was kann ich für mich tun?

Erstellt: Mittwoch, 17. Oktober 2018

Psychische und demenzielle Erkrankungen, Suchtmittelabhängigkeiten, aber auch seelische Behinderungen haben Einfluss auf die ganze Familie. Kinder, Eltern, Geschwister, Ehe-/Lebenspartner - alle werden mit der Erkrankung konfrontiert und allzu oft vergessen sie, auch mit sich selbst achtsam umzugehen.

Deshalb fand am 15. Oktober 2018 im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe zum Welttag der seelischen Gesundheit der ‚Markt der Möglichkeiten‘ mit dem Fokus „Was kann ich für mich tun?“ statt. Hier hatten Betroffene, Angehörige, Interessierte und Fachkräfte die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige psychisch Erkrankter zu informieren. Mit Äpfeln und Kaltgetränken gedeckte Tische luden im Foyer des Landratsamtes zum Gespräch ein, um in freundlicher Atmosphäre offene Fragen zu thematisieren und Möglichkeiten der Entlastung auszuloten.

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10 Jahre „Alt & Jung Hand in Hand“ im Hardtwaldzentrum

Erstellt: Freitag, 12. Oktober 2018

„Konrad spielt nicht gern allein und sucht noch Spielkameraden“ – so begann im September 2008 das Werben für den neuen Alt & Jung - Standort Hardtwaldzentrum. Seit zehn Jahren spielen also Konrad und seine Nachfolger/innen mit anderen Kindern von 0 bis 3 Jahren im Offenen Treff. Kostenlos betreut von den Seniorinnen, die ehrenamtlich die Kinderbetreuung anbieten. 

Das Jubiläum möchten wir gemeinsam feiern – mit Eltern und Kindern, die das Angebot wahrgenommen haben, mit den Seniorinnen, die sich viele Jahre schon dafür engagieren, mit den Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern von Kinderbüro, Seniorenbüro und Paritätischen Sozialdiensten.

Wir laden herzlich zu dieser Feier am Donnerstag, 18.10.2018, ab 10 Uhr im Offenen Treff des Hardtwaldzentrums ein!

Weitere Informationen:
Servicestelle für ehrenamtliches und soziales Engagement
Susanne Butz
Tel.: 0721 / 912 30 - 34
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Das Selbsthilfebüro ist neues Mitglied im Netzwerk für Selbsthilfefreundlichkeit® und Patientenorientierung im Gesundheitswesen

Erstellt: Donnerstag, 11. Oktober 2018

Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen

Das Selbsthilfebüro ist dem Netzwerk für Selbsthilfefreundlichkeit® und Patientenorientierung im Gesundheitswesen beigetreten. Ziel des Netzwerks ist es, das Konzept Selbsthilfefreundlichkeit® in Gesundheitseinrichtungen nachhaltig zu verankern.

Als Schaltstelle zwischen Gesundheitseinrichtungen und Selbsthilfegruppen unterstützt das Selbsthilfebüro Kliniken – aktuell das Städtische Klinikum Karlsruhe – ihr therapeutisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe zu ergänzen. Die systematische Einbindung der Selbsthilfe trägt zu einer aktiveren Krankheitsbewältigung der Patienten bei und kann eine wichtige Ergänzung zur Überleitung vom stationären in den ambulanten Bereich sein. Patienten erhalten die Chance, frühzeitig von der Erfahrungskompetenz Gleichbetroffener zu profitieren und die Selbsthilfegruppen finden auf diesem Weg neue Gruppenmitglieder.

Das Netzwerk bietet u.a. einen Leitfaden für die strukturierte und verlässliche Gestaltung der Zusammenarbeit, der den Gesundheitseinrichtungen, die darüber hinaus das Zertifikat „selbsthilfefreundlich®“ anstreben, auch die Erfüllung der definierten Qualitätskriterien erleichtert.

Selbsthilfebüro im Hardtwaldzentrum
Michael Böser, Tel.: 0721 / 912 30 - 25
Elke Vienken, Tel.: 0721 / 912 30 -53
Fax: 0721 / 912 30 - 52
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Peer Beratung / Peer Counseling

Erstellt: Dienstag, 09. Oktober 2018

Wir suchen Peer Berater/innen für die EUTB Karlsruhe

Die Beratung von Betroffenen für Betroffene ( die sog. Peer Beratung bzw. das Peer Counseling) hat im Rahmen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung einen besonderen Stellenwert und ist im § 32 (3) SGB IX gesetzlich verankert.

Dabei schließt der Begriff des Peer Beraters sowohl betroffene Menschen mit Behinderung, als auch betroffene Angehörige (z.B. Eltern behinderten Kinder oder pflegende Angehörige) mit ein.

Es geht darum persönliche Erfahrungen aus der eigenen Betroffenheit hilfreich in die Beratung einfließen zu lassen.

Die Parteilichkeit des Beraters/der Beraterin für die Belange der Ratsuchenden, die Unabhängigkeit von institutionellen, persönlichen und wirtschaftlichen Interessen sowie die Begegnung auf Augenhöhe gehören zum besonderen Element des Peer Counselings.

Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit als Peer Berater?
Dann kontaktieren Sie uns gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0721 91230-66.

Weitere Informationen zur Teilhabeberatungsstelle im Hardtwaldzentrum.

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