„Präventive Hausbesuche“ - eine Kooperation von Hardtwaldsiedlung und Paritätischen Sozialdiensten

Erstellt: Donnerstag, 25. Februar 2016

Das Projekt „Präventive Hausbesuche“ mit den Paritätischen Sozialdiensten läuft nun seit gut einem halben Jahr. Frau Furtwängler, Mitarbeiterin der Hardtwaldsiedlung, hat dazu mit Frau Hahn-Schaefer von den Paritätischen Sozialdiensten ein Interview geführt und nachgefragt, wie sich das Projekt entwickelt.

Frau Furtwängler: Hallo Frau Hahn-Schaefer, geben Sie uns doch einen kurzen Überblick darüber, wie das Angebot der „Präventiven Hausbesuche“ von unseren Mietern angenommen wurde?

Frau Hahn-Schaefer: Hallo Frau Furtwängler. Aus dem ersten halben Jahr kann ich nur Gutes berichten. Die Mitglieder, die sich nach dem Bericht in der Mitgliederinfo und nach den Informationsabenden bei mir gemeldet haben, haben sich sehr darüber gefreut,  dass es endlich diese Möglichkeit gibt, sich präventiv beraten zu lassen.

Frau Furtwängler: Aus welchen Gründen melden sich denn die Menschen bei Ihnen?

Frau Hahn-Schaefer: Es gibt durchaus Mitglieder, die wollen mich erst mal kennenlernen, ohne ein weiteres Anliegen zu haben. Das finde ich begrüßenswert, da dann die Hemmschwelle geringer ist mich anzurufen, wenn tatsächlich ein Problem auftaucht. Aber viele wenden sich auch gleich mit konkreten Fragen an mich.

Frau Furtwängler: Wie läuft denn so ein „präventiver Hausbesuch“ ab?

Frau Hahn-Schaefer: Sehr unterschiedlich. Normalerweise teilen mir die Mitglieder telefonisch mit, um was es ihnen geht und wir vereinbaren einen Hausbesuchstermin. Während des Hausbesuchs besprechen wir das Anliegen und ich lasse Informationsmaterial da (z.B. über Hausnotrufanbieter, Pflegedienste, Essen auf Rädern, Nachbarschaftshilfe oder Dienste für hauswirtschaftliche Unterstützung). Oft schneiden wir auch weitere Themen an und ich versende im Nachgang noch Material.

Frau Furtwängler: Machen Sie immer einen Hausbesuch?

Frau Hahn-Schaefer: Nein, es kommt auch vor, dass Mitglieder nur bestimmte Informationen, entweder telefonisch oder per Brief möchten, aber keinen Hausbesuch. Und es kommt auch vor, dass ich zur Klärung eines Problems zweimal einen Hausbesuch machen muss.

Frau Furtwängler: Welche Frage wird Ihnen am häufigsten gestellt?

Frau Hahn-Schaefer: Die Frage nach hauswirtschaftlicher Unterstützung, sprich nach einem legalen Putzdienst, gleich gefolgt von der Frage nach allem, was mit einer Pflegestufe zu tun hat.

Frau Furtwängler: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Projekt läuft weiter, alle Mitglieder der Hardtwaldsiedlung in Karlsruhe, die sich gerne beraten lassen möchten, können sich jederzeit mit Frau Hahn-Schaefer unter der Tel.-Nr. 91230-55 in Verbindung setzen.

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