Wohnen für Hilfe: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist Schirmherr

Erstellt: Montag, 04. August 2014

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und die Studentin Lisa Löhle mit den Tee-Kärtchen, die auf Wohnen für Hilfe aufmerksam machen sollen. Foto: Evamaria Judkins für Paritätische SozialdiensteWohnen für Hilfe hat einen prominenten Schirmherrn gewonnen: Dr. Frank Mentrup unterstützt diese Initiative der Paritätischen Sozialdienste und des Studierendenwerks Karlsruhe.

Seit 2008 vermittelt Wohnen für Hilfe in Karlsruhe Wohnraum an Studierende. Das Besondere: Anstelle einer Mietzahlung erleichtern sie ihren Wohnraum-Anbieter/innen den Alltag mit Hilfeleistungen wie Einkaufen, Hilfe in Haus und Garten, Kinderbetreuung oder Begleitung zu Terminen. Leer stehender Wohnraum wird wieder genutzt, Seniorinnen und Senioren oder Familien das tägliche Leben erleichtert, das Miteinander von Generationen und Kulturen gefördert.

 

82 Wohnpartnerschaften wurden seit Beginn geschlossen. Viele bieten ihr Zimmer oder ihre kleine Wohnung im Haus erneut einer Studentin oder einem Studenten an, wenn eine Wohnpartnerschaft wegen Abschluss des Studiums beendet wurde. In mancher dieser Wohngemeinschaften wächst sogar ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Lisa Löhle berichtete Herrn Dr. Mentrup stellvertretend für die teilnehmenden Studentinnen und Studenten von ihrer Wohnpartnerschaft mit einer Seniorin, der sie vielfältig zur Hand geht. Eine Bilderbuch-Wohnpartnerschaft, bei der nicht lediglich Stunden abgeleistet werden, sondern eine herzliche und persönliche Beziehung zueinander ein Gewinn für beide wurde.

Für wen ist "Wohnen für Hilfe" gedacht?

Wer über ein leerstehendes Zimmer verfügt und statt einer Mietzahlung Unterstützung und Gesellschaft attraktiver findet, kann sich bei den Paritätischen Sozialdiensten informieren. Oft sind dies Seniorinnen und Senioren, aber auch Familien oder Menschen mit Behinderungen. Pflegeleistungen sind von der Hilfe ausgeschlossen.

Pro Quadratmeter Zimmer (Wohnung) leisten die Studentinnen und Studenten eine Stunde Hilfe im Monat. Nebenkosten werden von ihnen bezahlt.
Voraussetzung für die Teilnahme auf Seiten der Studentinnen und Studenten ist, dass sie an einer der Hochschulen in Karlsruhe und Pforzheim eingeschrieben sind.

Foto: Evamaria Judkins für Paritätische Sozialdienste

Kontakt:

Paritätische Sozialdienste Karlsruhe gGmbH
Wohnen für Hilfe
Stefanie Bienwald / Susanne Butz
Tel.: 0721 9123034
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Facebook: » www.facebook.com/wfh.karlsruhe
Projekt: » Wohnen für Hilfe

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